56 Wandertouren von www.naturaktiverleben.de
An dieser Stelle finden Sie eine kostenlose, ständig wachsende Auswahl von GPS-Qualitätstouren aus der Region von unserem Kooperationspartner "Natur aktiv erleben".
Die Detailinformationen liefern u.a. Beschreibungen der Streckenabschnitte, grafische Darstellungen von Wegequalität und Höhenprofil, viele Fotos zur Tour, Panorama Videos (teilweise), Gastro Vorschläge & Interessantes in der Umgebung, Google Maps & Google Earth Anbindungen sowie kostenlose GPS Tracks mit Zusatzinfos wie z.B. Bänke, Aussichtspunkte, Picknickdeckenplätze, etc.
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Nerother Kopf und Umgebung, ein Juwel der Vulkaneifel
Region: Vulkaneifel
Kreis: Kreis Daun
Rund-/Streckentour: Rundtour
Länge der Strecke: 16 km
Höhendifferenz: 470 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Anteil Wald: 50 %
Frequentierung: gering

Der Nerother Kopf gehört mit seinen 647 m zu den auffälligen Erhebungen der Eifel; auf dem Gipfel finden sich die Reste der Burg Freudenkoppe und eine romantische Höhle – kein Wunder also, dass dieser Berg eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Wandervogelbewegung spielte. Er nimmt auch in unserer Wanderung eine zentrale Stelle ein.

 

Wir starten von einem idyllischen Platz an der L 27 und wandern zunächst einige Zeit durch Wald, bis wir auf den Eifelsteig stoßen, dem wir nun für eine längere Strecke folgen: zunächst noch im Wald, dann durch offenes Gelände. Wir umrunden – immer mit Blick auf den Nerother Kopf – das Dörfchen Neroth und besteigen dann den Berg, den wir schon so lange Zeit vor uns hatten, auf steilem Pfad. Nach dem Abstieg werden wir in dem kurzen, aber eindrucksvollen Xynthia-Steg über die Verwüstungen des  Sturms von 2010 informiert, bevor wir den Eifelsteig verlassen und längere Zeit vorwiegend durch offenes Gelände wandern und weite Blicke genießen können. Schließlich tauchen wir wieder in den Wald ein und kommen erst kurz vor dem Parkplatz ins Freie.

 

Insgesamt bietet die Route eine angenehme Mischung von Wald und offenen Flächen. Besonders hervorzuheben sind die Passagen des Eifelsteigs mit seinen zahlreichen Bänken (vor allem im Bereich des Nerother Kopfs), die herrlichen Wiesenwege um Neroth, der Nerother Kopf selbst und die weiten Ausblicke in der Passage dahinter.

Die Streckenlänge beträgt 16,3 km, 470 Höhenmeter sind zu bewältigen. Diese sind allerdings freundlich gestreut, die einzige nennenswerte Steigung ist der steile Aufstieg auf den Nerother Kopf.

 

Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeit, da wir nur die Ränder von Neroth berühren.

 

Die Route ist auch ohne GPS-Gerät recht gut zu finden: Die Eifelsteig-Strecke ist perfekt bezeichnet, und in den Passagen davor und danach gibt es wenige überraschende Richtungsänderungen. Neben den Eifelsteigzeichen finden sich auch andere Markierungen; wir erwähnen sie dort, wo unsere Route nicht auf dem Eifelsteig verläuft. Achtung: Die Markierungen decken sich oft nicht mit denen auf der Wanderkarte!

 

In der Beschreibung der Streckenabschnitte informieren wir Sie detailliert über die Wegführung.

 

Kartenmaterial: Daun - Rund um die Kraterseen (1:25.000), Wanderkarte Nr. 20 des Eifelvereins

 

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Schönecker Schweiz: Blütenpracht, Dolomitfelsen und Karstbäche
Region: Südeifel
Kreis: Kreis Bitburg-Prüm
Rund-/Streckentour: Rundtour
Länge der Strecke: 14 km
Höhendifferenz: 380 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Anteil Wald: 50 %
Frequentierung: gering

Die Schönecker Schweiz bietet eine traumhafte Mischung aus landschaftlichen, botanischen, geologischen und archäologischen Schönheiten. Wir wandern überwiegend auf Pfaden und idyllischen Graswegen und erhalten in abwechslungsreicher Wegführung einen schönen Eindruck von diesem „Gesamtkunstwerk“. Zahlreiche Bänke und Informationstafeln laden zu beschaulichem Genießen ein.

 

Wir starten an einem Wanderparkplatz am nördlichen Ortsrand von Schönecken. Nach kurzem Aufstieg durchwandern wir ein Heidegebiet mit herrlicher Flora, kommen hinunter zum Altburger Bach und steigen von diesem hoch zur Schönecker Burgruine. Anschließend geht es wieder abwärts ins Tal des Altburger Bachs. Auf diesen Karstbach treffen wir ein weiteres Mal, nachdem wir ein höher gelegenes Waldgebiet durchwandert haben. Schließlich erreichen wir eine freie Hochfläche, die uns mit schönen Rundumblicken (s. Panoramavideo) für eine längere Passage auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg entschädigt. Der letzte Teil führt durch das Schalkenbachtal zurück zum Parkplatz.

 

Die Tour ist mit ihren etwas über 14 km und 380 Höhenmetern nicht sonderlich anstrengend. Allerdings muss man sich auf einige kurze, aber saftige Anstiege einstellen.

 

Unterwegs hat man keine Einkehrmöglichkeit, sondern erst am Ende der Wanderung in Schönecken.

 

Die Route ist auch ohne GPS-Gerät zu finden, die meisten Passagen haben Markierungszeichen.  Wir weisen bei der Beschreibung der Streckenabschnitte auf die jeweiligen Markierungen hin, allerdings sind die Zeichen der lokalen Wanderwege oft verblichen und schwer zu entziffern.

 

In der Beschreibung der Streckenabschnitte informieren wir Sie detailliert über die Wegführung.

 

Kartenmaterial: Prümer Land (1:25.000), Wanderkarte Nr. 17 des Eifelvereins

 

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Zwischen Barweiler und Adenau - Wanderoase nahe des Nürburgrings
Region: Ahrtal
Kreis: Kreis Ahrweiler
Rund-/Streckentour: Rundtour
Länge der Strecke: 17 km
Höhendifferenz: 440 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Anteil Wald: 40 %
Frequentierung: gering

Wer einen Blick auf die Karte wirft, wird sehen, dass der Nürburgring ziemlich nahe an unserer Route liegt. Umso verblüffender dann die Atmosphäre dieser Tour: Kaum haben wir den Parkplatz an der belebten B 258 verlassen, durchwandern wir eine einsame Landschaft und werden nur bei der Überquerung einiger weniger Landstraßen und oberhalb von Adenau kurz an die Zivilisation erinnert.

 

Die Tour stellt mit ihren 17 km und 440 Höhenmetern nur mäßige Anforderungen, zumal sie kaum wirklich anstrengende Aufstiege enthält. Auch bei mittlerer Kondition lassen sich ihre Schönheiten genießen. Die Barweiler Mühle liegt ideal, wenn man vor dem letzten Aufstieg noch einkehren möchte; aber beachten Sie die Öffnungszeiten!

 

Die Wanderung führt zunächst hinunter zum Wirftbach, dann aufwärts durch den Honerather Wald. Zwischen Wimbach und Honerath halten wir uns Richtung Adenau und genießen wiederholt eine traumhafte Rundumsicht; besonders die Nürburg und die Hohe Acht ziehen immer wieder die Blicke auf sich. Kurz hinter Adenau wenden wir uns allmählich wieder in die Gegenrichtung: Vorbei an einer schönen Teichlandschaft steigen wir durch ein einsames Bachtal geruhsam nach oben, nach der Überquerung der L 10 geht es auf der anderen Seite ebenso idyllisch wieder abwärts, bis wir erneut den Wirftbach erreichen und an seinem Ufer bald zur einsam gelegenen Barweiler Mühle gelangen. Der anschließende sanfte Aufstieg ist mit seinen Wiesenwegen und weiten Fernblicken noch einmal charakteristisch für diese Wanderung.

 

Wer diese Wanderung ohne GPS-Gerät gehen möchte, sollte sehr geübt im Kartenlesen sein: Mehrfach gibt es Richtungsänderungen an Stellen, die schwer präzise zu beschreiben sind. Und selbst wo man sich auf markierten Wegen befindet, fehlen oft die Markierungen an entscheidenden Stellen. Wir versuchen in der Beschreibung der Streckenabschnitte unser Bestes, um Ihnen Irrwege zu ersparen.

 

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Kartenmaterial: Hocheifel Nürburgring, Oberes Ahrtal (1:25.000), Wanderkarte Nr. 11 des Eifelvereins

 

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Auf malerischen Felspfaden rund um das Ferschweiler Plateau
Region: Südeifel
Kreis: Kreis Bitburg-Prüm
Rund-/Streckentour: Rundtour
Länge der Strecke: 30 km
Höhendifferenz: 1180 m
Schwierigkeitsgrad: sehr schwer
Anteil Wald: 90 %
Frequentierung: gering

Das Ferschweiler Plateau ist wegen seiner landschaftlichen Schönheiten und archäologischen Funde von zahlreichen Wander- und Lehrpfaden durchzogen. Unsere Tour ist der ehrgeizige Versuch, das gesamte Gebiet an einem einzigen Tag zu umrunden. Sie ist wegen der 30 Kilometer und 1180 Höhenmeter als schwierig und anspruchsvoll zu bezeichnen. Wir geben bei der Beschreibung der Streckenabschnitte allerdings auch Abkürzungen an, die eine Aufteilung der langen Strecke ermöglichen. Wer mit zwei Autos unterwegs ist, kann sich das Ganze ohnehin nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen. Und eine reizvolle Variante wäre es, die Wanderung auf zwei Tage mit Übernachtung im Ernzer Hof aufzuteilen. In diesem Fall startet man am besten von einem Parkplatz bei Holsthum (s. Anreise).

 

Das Herausragende dieser Landschaft sind die zahlreichen Felsformationen am Rand des Plateaus; wir wandern auf liebevoll angelegten Pfaden, die an den Felsen entlang, manchmal auch mitten durch sie hindurch führen. Und da diese Felsen am Rand des Plateaus stehen, erhalten wir auch immer wieder schöne Tiefblicke, z.B. nach Echternach, und weite Aussichten auf die Gebiete gegenüber.

 

Wir starten in Ernzen am Parkplatz des Besucherzentrums und gelangen schnell zur Teufelsschlucht, deren Durchquerung den ersten Höhepunkt der Wanderung darstellt. Weiter geht es in das Gebiet oberhalb von Echternach, wo vor und nach der Liboriuskapelle mehrere exponierte Aussichtsplätze kurz aufeinander folgen.  Nachdem wir verschiedene Felsformationen mit so sprechenden Namen wie Stubenlay, Falkenlay und Schweineställe durchwandert haben, finden wir im Museumscafé Remise von Schloss Weilerbach eine Einkehrmöglichkeit direkt am Weg.

 

Anschließend nähern wir uns allmählich der Region oberhalb von Bollendorf; hinter dem Diana-Denkmal durchwandern wir eine weitere Felslandschaft (Teufelsloch, Bildcheslay, Wolfsschluff), ehe wir in ein weniger felsenreiches Gebiet kommen. Aber auch dort finden wir eindrucksvolle Plätze, wie z.B. das uralte Fraubillenkreuz oder die einsam gelegene Schankweiler Klause.

 

Oberhalb von Holsthum und Prümzurlay setzen wir die Wanderung fort und begegnen hier ein letztes Mal einer bizarren Felsszenerie, die wir erst dort verlassen, wo wir am Morgen in die Teufelsschlucht eingestiegen sind. In wenigen Minuten sind wir wieder beim Besucherzentrum und schließlich auf dem Parkplatz.

 

Da ein Großteil unserer Wanderung auf markierten Wegen verläuft, ist die Route auch ohne GPS-Gerät zu finden. Aber die Markierungen wechseln, sind stellenweise verblichen oder nicht eindeutig und können leicht verwechselt werden (s. Beschreibung der Streckenabschnitte), sodass viel Konzentration nötig ist, wenn man sich nicht verlaufen soll.

 

Und noch ein wichtiger Hinweis für die GPS-Benutzer: In den Felspassagen ist der Satellitenempfang nicht immer exakt. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie hin und wieder den Eindruck haben, sich nicht ganz auf dem vorgegebenen Track zu befinden. Unsere ausführliche Beschreibung der Streckenabschnitte wird hoffentlich mögliche Irritationen schnell beseitigen. Zu einer weiteren Verunsicherung kann die schwankende Angabe der Höhenmeter führen, denn die vom Navigationsgerät errechneten Höhenmeter stimmen nicht mit denen überein, die Planungsprogramme wie z. B. Magic Maps vorgeben. Der Grund liegt darin, dass diese Planungsprogramme das ständig wechselnde Auf und Ab in diesem felsigen Gelände nicht einwandfrei berechnen können.

 

Außer der erwähnten Einkehr im Museumscafé Weilerbach kann man im ersten Teil der Wanderung einen Abstecher zum Ernzer Hof machen. In der zweiten Hälfte gibt es unterwegs gar keine Einkehrmöglichkeit, erst wieder am Schluss im Besucherzentrum.

 

In der Beschreibung der Streckenabschnitte informieren wir Sie detailliert über die Wegführung.

 

Kartenmaterial: Topographische Karte (1:25.000), Naturpark Südeifel, Blatt 3 (Süd) – Irrel, Echternach, zugleich Wanderkarte Nr.28 des Eifelvereins.

 

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Durch die Gerolsteiner Dolomiten und über die Dietzenley
Region: Vulkaneifel
Kreis: Kreis Daun
Rund-/Streckentour: Rundtour
Länge der Strecke: 13 km
Höhendifferenz: 610 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Anteil Wald: 60 %
Frequentierung: gering

Im Mittelpunkt dieser Wanderung stehen zwei markante Erhebungen bei Gerolstein: die Gerolsteiner Dolomiten, ein devonisches Kalkriff nördlich der Stadt, und im Süden die über 600 Meter hohe Dietzenley.

 

Idyllische Pfade führen uns zunächst durch das eindrucksvolle Naturschutzgebiet der Dolomitfelsen hinauf zur Munterley, einem Felsvorsprung mit wunderbarer Sicht über die Stadt und das Kylltal. Von dort wandern wir zur Buchenlochhöhle, die aufgrund ihrer Ausmaße (der Hauptgang hat eine Länge von 30 m und ist 4 m breit) bereits vor 300000 Jahren Menschen als Zufluchtsstätte diente. Der weitere Weg führt vorbei an der Papenkaule, dem Trockenkrater eines Vulkans, der mit seiner ansehnlichen Größe von 80 m Durchmesser und 20 m Tiefe beeindruckt. Anschließend können wir noch einige Male von schön gelegenen Aussichtspunkten die unter uns liegende Stadt und die sie umgebende Landschaft betrachten, bevor wir schließlich auf steilem Pfad hinunter nach Gerolstein kommen.

 

Sobald wir dort die Talsohle erreicht und die Hauptverkehrsstraße gequert haben, steigen wir erneut kontinuierlich aufwärts und nähern uns bald der Schutzhütte auf dem Heiligenstein, von wo aus man in nördliche Richtung auf Gerolstein, die Dolomitfelsen und die Kasselburg schauen kann. Im weiteren Tourenverlauf haben wir die Möglichkeit,  ein im Wald liegendes, legendenumwobenes Wallfahrtskirchlein, die Büschkapelle, zu besuchen, die nur 200 m neben unserer Wanderstrecke liegt. Bald darauf erreichen wir den Höhepunkt auf dieser südlich von Gerolstein verlaufenden Teilstrecke: die Bergkuppe Dietzenley, mit 618 Höhenmetern die höchste Erhebung im Gerolsteiner Land. Von dem aus Holz gebauten Aussichtsturm genießt man eine grandiose Rundumsicht, und anschließend lädt der schöne Ort zu einer ausgiebigen Rast ein.

 

Wir schließen die Runde unserer Tour, indem wir nach dem Besuch der Dietzenley hinunter bis an den Rand des Dorfes Büscheich steigen und dann die letzten 3 km in nördlicher Richtung durch Wald vorbei an einem schönen Wegkreuz (Davitskreuz) und über einen Waldlehrpfad zurück nach Gerolstein wandern.

 

In der Beschreibung der Streckenabschnitte informieren wir Sie detailliert über die Wegführung.

 

Kartenmaterial:  Vulkaneifel um Gerolstein (1:25.000), Wanderkarte Nr. 19 des Eifelvereins

 

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