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Detailinformationen zur Tour Nr. 33: "Rund um Monreal, die "Perle des Elztales""
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Rund um Monreal, die "Perle des Elztales"
LandDeutschland
BundeslandRheinland-Pfalz
KreisKreis Mayen-Koblenz
RegionOsteifel
TourenartWanderung
Rund-/StreckentourRundtour
Halb-/EintagestourEintagestour
Schwierigkeitsgradmittel
Frequentierunggering
Länge der Strecke17 km
Zeitdauer ohne Pausen5 h
Höhendifferenz450 m
Tourenbeschreibung

Auf dieser Tour erleben wir Monreal und seine Umgebung von ihren schönsten Seiten. Monreal selbst ist eine pittoreske Ortschaft, die viel Fachwerk, alte Brücken über den Elzbach und zwei Burgen, die Löwen- und die Philippsburg, zu einem spektakulären Ensemble verbindet.

 

Hinzu kommt eine vielfältige Umgebung: Wir wandern, immer wieder auf idyllischen Pfaden, durch verschlungene Waldwege, entlang des Elzbachs, durch Auenlandschaften und über weite Wiesenflächen. Dabei bieten sich wiederholt eindrucksvolle Panoramablicke, mal auf Monreal und seine Burgen, mal in Richtung Mayen und Polch.

 

Als Start der Tour schlagen wir einen exponierten Ort vor: einen Rastplatz, der auf dem Eifel Camino zwischen Mayen und Monreal liegt. Wer von dort gleich nach Santiago de Compostela aufbrechen möchte, hat noch 2125 km zurückzulegen. Wir machen es kürzer: Zunächst wandern wir am Waldrand und über Wiesenflächen mit weiten Blicken Richtung Mayen und Polch, später durch Wald und entlang des Elzbachs in den Weiler Müsch. Nach längerem Aufstieg erhalten wir weitere Bilderbuchblicke, ehe wir nach Monreal hinuntersteigen und den historischen Ortskern durchqueren. Schließlich geht es zu den Burgen, dann den Trillbach entlang und durch den Monrealer Wald zurück zum aussichtsreichen Ausgangspunkt.

 

Die Tour ist 16,7 km lang, 450 Hm sind zu überwinden. Wer unserem Vorschlag folgt, kann nach gut zwei Drittel der Tour in Monreal einkehren. Die Höhepunkte Philippsburg und Löwenburg liegen am Beginn des dritten Streckenabschnittes.

 

Kartenmaterial:

  • Laacher See (1:25.000), Wanderkarte Nr. 37 des Eifelvereins
  • Kaisersesch (1:25.000), Wanderkarte Nr. 22 des Eifelvereins 

Zu dieser Wanderung können Sie ein hochauflösendes NAE-Erlebnis-Video auf YouTube abrufen. In dem Clip stellen wir Ihnen die Wanderung und ihre Besonderheiten im Einzelnen vor. Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei.

Unser Wanderfreund Peter Zimmermann hat zu dieser Tour ein kleines Video erstellt, welches seine schönsten Impressionen in kurzer Abfolge vorstellt.

 

 

In der Beschreibung der Streckenabschnitte informieren wir Sie über die detaillierte Streckenführung.

 

Service: Unser Newsletter hält Sie alle zwei Monate mit einer neuen Qualitätstour auf dem Laufenden.

Wegcharakter

Wir gehen hauptsächlich auf befestigten und unbefestigten Wegen, aber auch auf Pfaden, von denen die Passage entlang des Elzbaches besonders schön ist. Die gesamte Strecke bietet reichlich Abwechslung, da immer wieder Wald und offene Flächen einander ablösen.

 

Die 450 Höhenmeter verteilen sich auf drei Steigungen: Den längsten Anstieg hat man hinter Müsch durch das Polcher Holz (150 Hm); auch der steile Pfad zu den Burgen (70 Hm) ist nicht zu unterschätzen. Am Schluss wandern wir durch den Monrealer Wald (ca. 100 Hm) zurück zum Ausgangspunkt.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe und ausreichend Proviant für die ersten 12,5 km. Attraktive Rastplätze mit schönen Panoramablicken im zweiten Streckenabschnitt.

 

Einkehr in Monreal nach drei Viertel der Tour.

Anreise

Mit dem Auto über die B 258 auf die L 98; wo von dieser die K 24 links abzweigt, rechts dem Schild „Jakobus Säule“ folgen; ca. 500 m auf nicht asphaltiertem Wirtschaftsweg bis zu dem Rastplatz.

 

Man könnte auch von einem Parkplatz oberhalb von Monreal starten, hätte dann aber unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Letzteres gilt auch, wenn man mit der Bahn anreist; man geht dann 900 Meter bis zum Ortskern von Monreal, um auf unsere Route zu stoßen.

 

NAVI Parkplatz Koordinaten in Dezimalgrad:


Breitengrad (NORD): 50.31585°

Längengrad (OST): 7.18158°

 

Parkplatz auf Google-Maps-Karte anzeigen (siehe Marker auf der Karte)

 

Sie können unsere angegebenen NAVI Parkplatz Koordinaten – falls notwendig - auch in andere GEO-Formate umrechnen lassen. Geben Sie in diesem Fall unsere GEO-Koordinaten in der Webseite Koordinaten Umrechner ein und lassen Sie das GPS-Format dort umrechnen.

Extreme Tiefster Punkt: 259 m , Höchster Punkt: 425 m
Maximale Steigung: 25 % , Maximales Gefälle: 25 %
Wegbeschaffenheit Anteil Wald: 70 % , Anteil Steige: 0 % , Anteil Pfade: 15 %
Anteil unbefestigte Wege: 23 % , Anteil befestigte Wege: 45 %
Anteil asphaltierte Wege: 15 % , Anteil Autostraße (wenig befahren): 1 %
Anteil Autostraße (normal befahren): 1 %
Wegepate:
Karl-Georg Müller
E-Mail:
kgm@schlenderer.de
Motivation:
Wenn ich durch die Natur wandere, halte ich die Augen offen - und sehe bestimmt, wie sich ein Wanderweg verändert. Manchmal zum Guten hin, manchmal auch zum Schlechten. Warum soll ich das nicht weitergeben, wenn ich schon auf den Wanderwegen des Teams von Natur Aktiv Erleben unterwegs bin? Als Wegepate verbinde ich so das wunderbare Wandern mit dem Nützlichen.
07.04.2020: Einige Behinderungen (Wegepate Karl-Georg Müller)

Vorweg: Auf allen Abschnitten begegneten mir an diesem sonnigen Montag nur wenige Wanderer, Biker dagegen liefen mir öfter über den Weg, wie auch ein Hund mit Mann und ein Hund mit Stöckchen im Maul (ohne Mann), der bei Müsch bespielt werden wollte. Selbst bei den Burgen in Monreal fand sich niemand zur selben Zeit mit mir dort. Nichtsdestotrotz empfehle ich das Wandern auf »Rund um Monreal« für die Wochentage, keineswegs an Sonn- oder Feiertagen. Monreal ist ein beliebter Ausflugsort, und der Traumpfad tut sein Übriges dazu, dass sich auf den schmalen Pfaden hinan die Wanderschar wie am Himalaya staut ... Behinderungen bestehen zur Zeit wie folgt: Im Bereich des Monrealer Waldes, den man zu Beginn und am Ende im Verlauf des Trillbachs durchwandert, entdeckte ich eine größere Anzahl abgerissener, vermutlich also ordnungsgemäß entfernter Absperrbänder; warum die niemand vernünftig von den Bäumen nimmt, hat sich mir noch nie erschlossen. Dies lässt darauf schließen, dass in jüngster Vergangenheit Forstarbeiten durchgeführt wurden – mit diesen ist auch weiterhin zu rechnen, sodass Abschnitte gesperrt sein können. Bei meiner Begehung war dies nicht der Fall. Jedoch lagen auf dem Abschnitt von Monreal hinauf zur Jakobssäule in einem Bereich drei kräftige Bäume quer über den Weg, später nochmals ein größerer Baum. Diese müssen unterstiegen oder umgangen werden; gesperrt waren die Abschnitte nicht. Der Rundweg war darüber hinaus gut zu begehen, der Boden ist fast durchgängig trocken, Spuren der landwirtschaftlichen Fahrzeuge machen selten das Fortkommen schwieriger. Auf den Höhen zwischen den Äckern wehte eine ordentliche Brise – selbst bei guten Temperaturen ist eine Jacke nicht verkehrt.

Im ersten Abschnitt vom Startpunkt bis Müsch ist wie gehabt der Abstecher in der scharfen Linkskurve sehr schwer erkennbar; weil vorher die Strecke ziemlich eindeutig auf einem gut ausgebauten Waldweg verläuft, mag man verleitet sein, das GPS-Gerät aus dem Blick zu lassen, was sich aber als Fehler erweisen wird. Zur Zeit ist der Bewuchs noch nicht allzu dicht und die Fährte dann recht gut erkennbar, aber bald werden die Sträucher wieder die Sicht versperren.

Im zweiten Abschnitt von Müsch nach Monreal kann die Wiese hinter dem Handymast kurz vor Monreal möglicherweise hoch gewachsen sein. Bei meiner Wanderung aber war gemäht und der Abschnitt quer über die Wiese gut zu gehen. Direkt danach weist auf wieder gemähtem Wiesenstück eine Spur nach rechts, später dann an der Hangkante entlang; hier lässt sich auch recht gut den sichtbaren Fußfährten folgen. Beide Burgen sind nicht mehr eingerüstet, die Sanierungsarbeiten sind also offenbar abgeschlossen oder unterbrochen. Der Bergfried in der Löwenburg ist aktuell nicht gesperrt, wiewohl der Aufstieg selbst für schmale Hansel verhindert, dass man bei Gegenverkehr den notwendigen Mindestabstand einhalten kann. Wenn viel los ist, also besser auf den Aufstieg und den Ausblick verzichten.

»Rund um Monreal« hat mich ein weiteres Mal begeistert. Für mich ist er mehr als nur eine Ergänzung zum Traumpfad ... .

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