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Detailinformationen zur Tour Nr. 51: "Spurensuche: Kakushöhle, Römerkanal und Steinkreuze bei Mechernich"
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Spurensuche: Kakushöhle, Römerkanal und Steinkreuze bei Mechernich
LandDeutschland
BundeslandNordrhein-Westfalen
KreisKreis Euskirchen
RegionNordeifel
TourenartWanderung
Rund-/StreckentourRundtour
Halb-/EintagestourHalbtagestour
Schwierigkeitsgradmittel
Frequentierunggering
Länge der Strecke14 km
Zeitdauer ohne Pausen4 h
Höhendifferenz368 m
Tourenbeschreibung

Das Motto „Spurensuche“ verweist auf das Charakteristische dieser Wanderung: Bei keiner unserer bisherigen Touren findet sich auf relativ engem Raum (die Strecke ist nur 13,5 - Alternative 14,7 - km lang) eine derartige Fülle an kulturgeschichtlichen Kostbarkeiten wie hier. Ein Höhepunkt ist sicherlich die 300 000 Jahre alte und vor Urzeiten von Menschen bewohnte Kakushöhle. Wir treffen aber auch auf eindrucksvolle Reste des Römerkanals und finden schließlich eine Serie von Steinkreuzen, die dokumentiert, wie sich diese rheinische Tradition über Jahrhunderte erhalten hat. Und das Schönste an diesen Entdeckungen ist, dass wir sie nicht im Museum, sondern eingebettet in die Eifellandschaft erleben können.

 

Die Wanderung führt immer wieder über freie Flächen und auf luftige Höhen und bietet eine Fülle weiter Ausblicke; sogar ein "Gipfelkreuz" ist mit dabei! Das bedeutet allerdings gleichzeitig, dass immerhin ca. 370 Höhenmeter zu überwinden sind, die aber in durchgehend maßvollen Aufstiegen bewältigt werden.

 

Wir wandern vom Aquädukt in Vussem über die Höhen oberhalb des Weyerbachs bis zur Kakushöhle bei Dreimühlen. Nach deren Besichtigung steigen wir weiter hoch nach Weyer mit seiner exponiert liegenden Kirche, in deren Umgebung wir auf zahlreiche Steinkreuze – die frühesten stammen aus dem 17. Jh. –  treffen. Anschließend geht es hinunter nach Urfey, dann in weiterem Auf und Ab zur Brunnenstube bei Kallmuth, einem der eindrucksvollsten Monumente des Römerkanals. Hierauf überqueren wir den Veybach und wandern auf der linken Talseite zurück nach Vussem und zum Parkplatz am Aquädukt.

 

Eine Einkehrmöglichkeit direkt am Weg findet sich nur am Ende des ersten Streckenabschnitts an der Kakushöhle.

 

Kartenmaterial: Kall-Kommern-Mechernich-Nettersheim (1:25.000), Wanderkarte Nr. 5 des Eifelvereins.

 

Unser Wanderfreund Peter Zimmermann hat zu dieser Tour ein kleines Video erstellt, welches seine schönsten Impressionen in kurzer Abfolge vorstellt.

 

 

In der Beschreibung der Streckenabschnitte informieren wir Sie über die detaillierte Streckenführung.

 

Service: Unser Newsletter hält Sie alle zwei Monate mit einer neuen Qualitätstour auf dem Laufenden.

Wegcharakter

Zum Großteil wandert man auf befestigten und unbefestigten Wegen, auch ein paar reizvolle Pfade sind eingestreut. Der Anteil an asphaltierten Abschnitten ist hier etwas höher als in unseren anderen Wanderungen; es handelt sich allerdings überwiegend um kaum befahrene Wirtschaftswege.

 

Die Steigungen sind maßvoll, nur der Abstieg nach Urfey enthält eine kurze steilere Passage. Wirkliche Schwierigkeiten sind nicht vorhanden.

Ausrüstung

Feste Schuhe; etwas Proviant, da es nach der Kakushöhle keine Einkehrmöglichkeit mehr gibt und auch das kleine Lokal an der Höhle nicht immer geöffnet hat (Öffnungszeiten in den Gastro-Tipps).

 

Unterwegs finden sich zahlreiche Bänke, und der Eulenberg mit seinem Gipfelkreuz und der herrlichen Aussicht drängt sich für ein Picknick mit Decke auf.

 

Für den Gang durch die Kakushöhle ist eine Taschenlampe hilfreich.

Anreise

Von der A 1, Abfahrt Mechernich, oder von Mechernich kommend auf die B 477; durch Breitenbenden nach Vussem. Dort nach links dem Schild „Römischer Aquädukt“ folgen. Der Parkplatz liegt direkt am Aquädukt vor dem Sportplatz.

 

NAVI Parkplatz Koordinaten in Dezimalgrad:


Breitengrad (NORD): 50.56472°

Längengrad (OST): 6.66847°

 

Parkplatz auf Google-Maps-Karte anzeigen (siehe Marker auf der Karte)

 

Sie können unsere angegebenen NAVI Parkplatz Koordinaten – falls notwendig - auch in andere GEO-Formate umrechnen lassen. Geben Sie in diesem Fall unsere GEO-Koordinaten in der Webseite Koordinaten Umrechner ein und lassen Sie das GPS-Format dort umrechnen.

Extreme Tiefster Punkt: 299 m , Höchster Punkt: 441 m
Maximale Steigung: 13 % , Maximales Gefälle: 15 %
Wegbeschaffenheit Anteil Wald: 20 % , Anteil Steige: 0 % , Anteil Pfade: 11 %
Anteil unbefestigte Wege: 29 % , Anteil befestigte Wege: 30 %
Anteil asphaltierte Wege: 21 % , Anteil Autostraße (wenig befahren): 7 %
Anteil Autostraße (normal befahren): 2 %
Wegepate:
Willi Krabbe
E-Mail:
k.A.
Motivation:
Wandern ist meine Leidenschaft. Meine Gruppen und ich erfreuen sich an den Wanderungen des NAE-Teams, für deren Durchführung ich Lob erhalte, das eigentlich dem NAE-Team gebührt. Was liegt näher, als sich da mit einer Wegepatenschaft dankbar zu zeigen.
14.04.2020: Keine Beeinträchtigung (Wegepate Willi Krabbe)

Fazit: Am 14.04.2020 habe ich die Wanderstrecke im UZS mit großer Freude erneut inspiziert. Die gesamte Strecke ist derzeit sehr gut begehbar. Vereinzelte Hindernisse auf der Strecke können jeweils problemlos passiert werden.

Ergänzende Hinweise: Gleich zu Beginn der Strecke am Aufgang zum Friedhof Vussem liegt ein umgestürzter Baum, an dem ich mit der Schere einige Zweige weggeschnitten habe, so dass diese Stelle problemlos zu passieren ist. Oberhalb der Kakushöhle liegt ein umgestürzter Baum quer, kann aber nahezu aufrecht unterschritten werden. Die Bänke in der ersten Streckenhälfte haben in den letzten Jahren stark gelitten. Besonders unschön fand ich etliche Bänke im Bereich der Kakushöhle. Aufhübschung ist angebracht. In Urfey an der Bushaltestelle hat man offensichtlich von privat eine ausrangierte Gartensitzgarnitur mit Sonnenschirm in ordentlichem Zustand zu den vorhandenen Bänken gestellt. Die Bänke in der zweiten Streckenhälfte waren ganz überwiegend in einem deutlich besseren Erhaltungszustand. Die ausgesprochen schöne Passage zwischen Kirche Weyer und Urfey ist derzeit problemlos zu gehen. Etliches Strauchwerk habe ich bereits vorsorglich entfernt. In acht bis zwölf Wochen werde ich diesen Wegeabschnitt erneut inspizieren und entsprechend freischneiden. Die alternative Wegführung für diesen Abschnitt ist ausgesprochen gut und problemlos zu gehen. Das dürfte sich auch im Jahresverlauf nicht problemhaft verändern. Ergänzung 27.05.2020: Heute habe ich die Problempassage mit dem wunderschönen Hohlweg zwischen Kirche Weyer und Urfey erneut in Augenschein genommen. Der Abzweig dorthin weist schon jetzt kniehohes Gras auf. Aufgrund großer Reifenspuren rechts und links ist diese Passage aber gut begehbar. Der folgende wunderschöne Weg und Pfad entlang der Wiese war bereits gut zugewachsen trotz deutlicher Nutzungsspuren durch Wanderer. Der Weg war grundsätzlich noch ordentlich begehbar, nach meinem Rückschnitt heute ist er es sicher für die nächsten Wochen. In einigen Wochen werde ich diese Stelle erneut aufsuchen und Sträucher und Wildpflanzen zurückschneiden.

23.06.2020: Heute früh habe ich den Wegabschnitt zwischen Kirche Weyer und Urfey erneut auf Begehbarkeit geprüft. Der Wiesenweg bis zur Verengung zum Hohlweg war gemäht. Die anschließende schmale Wegpassage einschließlich des Hohlweges war passierbar, allerdings stand das Gras teilweise mehr als kniehoch und es gab Beeinträchtigungen durch gewachsenes Strauchwerk. Die Strauchwerkbeeinträchtigungen konnte ich weitgehend zurückschneiden, für das Eindämmen des Grasbewuchses fehlt mir Ausrüstung. Aktuell ist dieser Wegabschnitt ordentlich gehbar. Allerdings empfehle ich im weiteren Sommerfortschritt eher auf die Ausweichstrecke auszuweichen.

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