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Detailinformationen zur Tour Nr. 56: "Unterwegs im Vulkanland zwischen Laacher See und Rheintal"
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Unterwegs im Vulkanland zwischen Laacher See und Rheintal
LandDeutschland
BundeslandRheinland-Pfalz
KreisKreis Mayen-Koblenz
RegionOsteifel
TourenartWanderung
Rund-/StreckentourRundtour
Halb-/EintagestourEintagestour
Schwierigkeitsgradleicht
Frequentierungmittel
Länge der Strecke14 km
Zeitdauer ohne Pausen4 h
Höhendifferenz340 m
Tourenbeschreibung

Auf dieser 14,1 km langen Tour rund um das Dorf Kell werden wir wiederholt daran erinnert, dass wir uns in vulkanischem Gebiet befinden. Das beginnt bereits bei der Anreise über den Laacher See, der bekanntlich durch einen Vulkanausbruch entstanden ist. Unterwegs stoßen wir mehrfach auf ehemalige Bims- und Lava-Abbaugebiete, und zu den Besonderheiten dieser Wanderung gehören einige Mineralquellen und die Wolfsschlucht bei Bad Tönisstein. Wir beginnen unsere Tour an ihrer höchsten Stelle an einem Parkplatz oberhalb des Laacher Sees in der Nähe des Dorfes Wassenach. Der erste Teil führt von kürzeren Waldpassagen abgesehen überwiegend über freie Flächen abwärts bis Pöntertal. Anschließend geht es in den Wald, am Pönterbach weiter abwärts, bis man diesen überquert und die einzige nennenswerte Steigung zu bewältigen hat. Von oben erhalten wir schöne Blicke erst ins Brohltal und auf die Schweppenburg, dann weit nach Westen, und folgen dabei eine Zeitlang dem besonders schönen Krippenweg, steigen steil ab zu den spektakulären Trasshöhlen und kommen gleich dahinter nach Bad Tönisstein. Wir durchwandern die renovierte Kuranlage mit ihrem barocken Brunnenhaus, das zur Zeit (Nov. 2017) wegen Baufälligkeit nicht begehbar ist. Die Angelika-Quelle und der Kurfürsten Brunnen sprudeln noch immer, und es ist zu hoffen, dass man auch bald wieder daraus trinken kann.

 

Nun geht es wieder nach oben: Wir steigen vorbei an der Klosterruine Tönisstein durch die eindrucksvolle Wolfsschlucht  und wandern kurze Zeit parallel zur L 113. Besonders reizvoll ist der Schlussteil der Tour im Bereich von Wassenach: Wir passieren zwei weitere Mineralquellen, werden beim allmählichen Anstieg mit weiten Blicken belohnt und kommen schließlich durch das Naturschutzgebiet Kurbüsch zurück zum Parkplatz.

 

Der Krippenweg regt zu einer Wintertour an, aber die Wanderung eignet sich für jede Jahreszeit. Höhepunkte sind die zahlreichen Aussichten in wechselnder Perspektive, die Trasshöhlen (über denen der Vulkan-Express der Brohltal-Eisenbahn fährt), die faszinierenden Mineralquellen, die Wolfsschlucht, einige eindrucksvolle Steinkreuze und der letzte Abschnitt durch das Naturschutzgebiet Kurbüsch. Wir wandern vorwiegend auf befestigten und unbefestigten Wegen, im zweiten und dritten Streckenabschnitt auch auf einigen schönen Pfaden.

 

Nach starken Regenfällen sollte die Alternative genutzt werden, die wir für den letzten Teil der Strecke angeben, da der Originaltrack stark verschlammt sein kann (s. letzter Streckenabschnitt).

 

Es eine direkte Einkehrmöglichkeit auf der Strecke, das Café Bistro „Bierkeller“ in Bad Tönisstein. Außerdem ist die Strecke von zahlreichen, oft sehr schön gelegenen Bänken und auch Rasthütten gesäumt.

 

Mittlerweile verläuft einer der "Traumpfade" fast passgleich mit unserer Route. Wir weisen aber darauf hin, dass es sich dabei um eine zufällige Gemeinsamkeit handelt: Der Traumpfad wurde erst einige Monate, nachdem wir diese Strecke ins Netz gestellt hatten, ausgeschildert.

 

Alternative Wegführung:

Will man die sehenswerten Trasshöhlen besichtigen, besteht die Möglichkeit, vor Bad Tönisstein (Geo-Koordinaten N50° 27.434' E7° 18.023') weiter dem Traumpfad „Höhlen- und Schluchtensteig“ zu folgen. Dieser trifft nach ca. 1,3 km wieder auf unsere Route.

 

Anmerkung: 

Als wir diese Tour ausgearbeitet hatten, war sie so gut wie gar nicht begangen. Inzwischen ist ein Großteil der Route als Wanderweg 2020 nominiert worden (Patenbericht vom 17.05.2020); Einsamkeit können wir daher leider nicht mehr versprechen.

 

Kartenmaterial:  Das Brohltal (1:25.000), Wanderkarte Nr. 10 des Eifelvereins

 

Unser Wanderfreund Peter Zimmermann hat zu dieser Tour ein kleines Video erstellt, welches seine schönsten Impressionen in kurzer Abfolge vorstellt.

 

 

In der Beschreibung der Streckenabschnitte informieren wir Sie über die detaillierte Streckenführung.

 

Service: Unser Newsletter hält Euch monatlich auf dem Laufenden; neue Touren stellen wir im 2-Monats-Rhythmus vor.

Wegcharakter

Vorwiegend befestigte und unbefestigte Wege, kurze Asphaltpassagen. Im zweiten und dritten Streckenabschnitt finden sich auch einige sehr schöne Pfade und Wiesenwege.

 

Auf den 14,4 km sind ca. 340 Höhenmeter zu bewältigen; allerdings fällt nur der Aufstieg vom Pönterbach bis auf die Höhe „An der Schmaltrift“  ins Gewicht. Von Bad Tönisstein bis zum Parkplatz sind die Höhenmeter so verteilt, dass man höchstens die Passage durch die Wolfsschlucht als deutliche Steigung registriert.

Ausrüstung

Feste Schuhe; ausreichend Proviant, da es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit gibt (bzw. nur, wenn man Umwege in Kauf nimmt: s. Streckenabschnitte und Gastro-Vorschläge). Zahlreiche Bänke und Hütten, teilweise an schönen Aussichtsplätzen, laden zu ausgiebigem Rasten ein.

Anreise

Über die A 61, Abfahrt Wehr oder Mendig/Maria Laach, vorbei am Laacher See über die L 116 zu dem Parkplatz nahe Wassenach.

 

NAVI Parkplatz Koordinaten in Dezimalgrad:


Breitengrad (NORD): 50.42547°

Längengrad (OST): 7.29062°

 

Parkplatz auf Google-Maps-Karte anzeigen (siehe Marker auf der Karte)

 

Sie können unsere angegebenen NAVI Parkplatz Koordinaten – falls notwendig - auch in andere GEO-Formate umrechnen lassen. Geben Sie in diesem Fall unsere GEO-Koordinaten in der Webseite Koordinaten Umrechner ein und lassen Sie das GPS-Format dort umrechnen.

Extreme Tiefster Punkt: 138 m , Höchster Punkt: 365 m
Maximale Steigung: 22 % , Maximales Gefälle: 17 %
Wegbeschaffenheit Anteil Wald: 50 % , Anteil Steige: 0 % , Anteil Pfade: 14 %
Anteil unbefestigte Wege: 26 % , Anteil befestigte Wege: 58 %
Anteil asphaltierte Wege: 1 % , Anteil Autostraße (wenig befahren): 1 %
Anteil Autostraße (normal befahren): 0 %
Wegepate:
Walter Schlappa
E-Mail:
walterschlappa@gmail.com
Motivation:
Auf der Suche nach neuen Wanderungen etwas abseits von Traumpfaden, Traumschleifen und bekannten Steigen habe ich über NAE neue Touren kennengelernt. Ich mag zwar die "Spannung", nach Karte und GPS zu wandern, möchte aber Wanderern helfen und sie vor bösen Überraschungen bewahren. Gerne möchte ich dazu beitragen, Wanderwege wunderbar wanderbar und in ihrer natürlichen Qualität in Ordnung zu halten.
17.05.2020: Keine Beeinträchtigung (Wegepate Walter Schlappa)

Nun ist es selbst an Wochentagen außer am Anfang (3km) und am Ende (3km) vorbei mit der Ruhe. Nach der Nominierung zum Wanderweg 2020 einfach zu voll. Im Januar war die Strecke noch gut zu gehen. Außer diversen Bauaktivitäten 1 km nach Start (gegen den Uhrzeigersinn ) nichts Besonderes. Auffallend war, dass die unterschiedlichen Weihnachtskrippen gegenüber früheren Jahren noch im guten Zustand waren.

Sie möchten diese Tour gerne erleben und suchen Gleichgesinnte für einen gemeinsamen Ausflug? Kein Problem! Nachdem Sie im Wander-Treff von NATUR AKTIV ERLEBEN einen Wunschtermin für diese Tour angegeben haben, können interessierte Naturfreunde schnell und einfach ihre Teilnahme dazu anmelden. Probieren Sie es doch einfach einmal aus. Sie können Ihre Angaben jederzeit wieder stornieren! Diese Tour im Wander-Treff als Termin anbieten
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