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3-Türme-Blick, Dreeser Wäldchen, und Nitzbach-Paradies
Auch den zweiten Teil der „Doppelrunde“ prägen die Türme, und in einer Passage schauen wir sogar auf alle drei gleichzeitig. Im Übrigen gilt hier wie beim ersten Teil: Der Waldanteil ist gering, entsprechend weit reichen die Blicke, und „stille Schönheiten“ bietet auch diese Runde in Hülle und Fülle. Sie lassen sich umso mehr genießen, als sich die Höhenmeter in Grenzen halten.
Den einzigen nennenswerten Anstieg gibt es gleich am Anfang: Hinter Nitz steigen wir länger aufwärts und werden oben mit einem ersten Panoramablick belohnt. Nach kurzer Waldpassage schauen wir auf das weite Land um Herresbach und Oberbaar, aber noch schöner wird es anschließend. Im offenen Gelände steigen wir durch Wiesen und Felder ab und erhalten einige Minuten lang den erwähnten 3-Türme-Blick: vor uns die Nürburg, links der Booser Turm und rechts die Hohe Acht.
Wunderschön geht es weiter durch eine verträumte Talpassage. Ein leider asphaltierter Anstieg führt dann in den liebevoll angelegten Wald- und Erlebnispfad Drees, der mit einigen Bänken zur Rast verlockt. Anschließend empfängt uns zunächst offenes Land, dann ein kurzes Waldstück und dahinter ein herrliches Panorama oberhalb von Kirsbach. Auf einem Grasweg kommen wir zum Nitzbach, und durch dessen Auen wandern wir schließlich zurück nach Nitz.
Aus unserer Beschreibung ist vielleicht deutlich geworden, was wir in dieser Wanderung besonders bewundern: Die Passage mit dem Blick auf alle drei Türme, das Dreeser Wäldchen und das paradiesische Nitzbachtal sind vielleicht die Allerschönsten der „stillen Schönheiten“.
Die Tour ist 12,3 km lang (250 Hm). Man könnte sie an zwei Stellen erweitern: In Kirsbach, um auf den ersten Teil der Doppelrunde (Tour 177) zu wechseln; und am Nitzbach für einen Abstecher auf den Schneeberg mit dem Booser Turm. Unterwegs gibt es keine Einkehr.
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